Was tun, wenn man wegen einer Tat verurteilt wird, die man nicht begangen hat?
In diesem Video berichtet Strafverteidiger Nikolai Odebralski von einem Mandanten, der zu sieben Jahren Haft wegen angeblicher Vergewaltigung seiner Ex-Partnerin verurteilt wurde – obwohl er die Tat stets bestritten hat.
Sie erfahren:
- Wie es zu einer Verurteilung ohne echte Beweise kam
- Warum Aussage gegen Aussage häufig zur größten Herausforderung wird
- Wie wir durch ein Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof das Urteil komplett kippen konnten
- Wie in der neuen Hauptverhandlung ein Freispruch in allen Punkten erreicht wurde
- Und: Warum gerade in Sexualstrafverfahren die richtige Verteidigung entscheidend ist
Was zeigt dieser Fall?
- Dass ein Sexualstrafverfahren nicht mit dem ersten Urteil enden muss.
- Dass Fehler in der Beweiswürdigung auch in der Berufung oder Revision korrigiert werden können.
Und vor allem:
- Dass ein spezialisierter Verteidiger mit Erfahrung, Strategie und Hartnäckigkeit den Unterschied zwischen Haft und Freiheit bedeuten kann.
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